Do. 03.12.2020 | Tresenveranstaltung im Livestream: Gegen Krieg und Imperialismus!

Gegen Krieg und Imperialismus! Schulter an Schulter für eine rätedemokratische und sozialistische Perspektive

Live-Stream: Do. 03.12.2020 | 20:00 Uhr
Stream: YouTube, Twitch & Periscope (Twitter)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Hände weg vom Wedding, re:volt magazine, North-East Antifascists [NEA] & Rosa-Luxemburg-Konferenz-Vorbereitungskreis (angefragt)

Veranstaltung in Kooperation mit re:volt magazine, NEA und einer Person aus dem Rosa-Luxemburg-Konferenz-Vorbereitungskreis (angefragt).

Am 10. Januar 2021 werden wir auch im kommenden Jahr den Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken. Wir gedenken mit ihnen den Gründer*innen der KPD, den aufrechten Kriegsgegner*innen, den Vorkämpfer*innen für die Rätedemokratie und den durch monarchistische und faschistische Freikorps-Verbände Ermordeten.

Wir, als „Hände weg vom Wedding“, werden in unserem Dezember-Tresen die Zeit der Novemberrevolution 1918/19 aus lokaler Perspektive näher beleuchten. Wir wollen aber auch Rückschlüsse aus dem historischen Kampf für Arbeiter*innendemokratie und Sozialismus und der historischen Niederlage der Bewegung für unsere heutigen Kämpfe ziehen.

In verschiedenen Redebeiträgen werden Mitglieder unserer Organisation daher die historischen Geschehnisse im Wedding 1918/19, die Bedeutung der revolutionären Obleute in der rätedemokratischen Organisierung der Arbeiter*innen, die Auseinandersetzung innerhalb der deutschen Sozialdemokratie, sowie die Lehren für revolutionäres Gedenken und Organisierung ausführen.

Am Ende der Veranstaltung referiert ein Genosse der NEA zu den Vorbereitungen des kommenden LL-Gedenkens. Eine Genossin (angefragt) aus dem Vorbereitungskreis zur Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung „Junge Welt“ informiert anschließend über das diesjährige Programm. Weitere Informationen zu Veranstaltungen sowie der Gedenkdemonstration sind bald unter „Fight and Remember“ abrufbar.

Die Teilnehmer*innenanzahl für diese Veranstaltung ist begrenzt. Daher präsentieren wir gemeinsam mit der Film-Crew des re:volt magazine diesen Tresenabend in einem Livestream aus dem Café Cralle.

Lesetipp: Begleitend zur Veranstaltung emfehlen wir die Broschüre „Alle Macht den Räten“, welche sich 2018 auf die Spurensuche nach der Rolle der Novemberrevolution 1918/19, der rätedemokratischen Bewegungen und ihrer Aktualität begab. Die Broschüre ist im Kiezhaus Agnes Reinhold gedruckt erhältlich und hier im Download kostenlos verfügbar.

Quelle: www.unverwertbar.org/aktuell/2020/5628/


© Wikipedia | CC BY-SA 3.0

Veranstaltungs-Livestream: Gegen Krieg und Imperialismus!

Live, in Farbe und im Stream: Informationsveranstaltung „Gegen Krieg und Imperialismus!“
03.12.2020 | 20 Uhr | YouTube, Twitch & Periscope (Twitter)

Vor 102 Jahren wurde die beiden Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von reaktionären Freikorps in Berlin ermordet. Auch mehr als einhundert Jahre nach dem 1. Weltkrieg, der als imperialistisches Massenmorden in die Geschichte einging, bleiben ihre Gedanken aktueller denn je. Die Novemberrevolution 1918 war ein gewaltiger Ausdruck, gemeinsam gegen Krieg und Morden aufzubegehren sowie für Menschenwürde und Sozialismus einzustehen. Schulter an Schulter gilt es weiterhin, sich gegen Militarismus und Imperialismus und für eine sozialistische Gesellschaft stark zu machen. Die Produktion soll schließlich den Menschen mit ihren Bedürfnissen eine würdevolles Leben ermöglichen, nicht der Profit- und Renditegier Weniger.

Für Mitte Januar wird in Berlin zur jährlichen Gedenkdemonstration in Gedenken an Luxemburg und Liebknecht aufgerufen. Die Stadtteilorganisation „Hände weg vom Wedding“ nimmt dies zum Anlass, sich auf historische Spurensuche zu begeben. Für freuen uns, diese Veranstaltung zu begleiten und laden zum Stream ein.

Die Genoss:innen gehen der Frage nach, wie im Arbeiter:innenstadtteil Wedding die Novemberrevolution 1918 wirkte und welche Lehren aus ihrer gewalttätigen Niederschlagung und letztlichem Scheitern zu ziehen sind. Im Zuge der Debatte um „neue Klassenpolitik“ wird erörtert, warum Rätedemokratie auch heute im neoliberalisierten Kapitalismus revolutionäre Perspektiven bietet. Zum Abschluss wird ein Genosse der North East Antifa dem Slogan „Erinnern heißt Kämpfen“ Inhalt verleihen und zu den geplanten Gedenkaktionen sprechen.

Für weitere Informationen empfehlen wir die Seite des gedenkpolitischen Bündnisses „Fight and Remember„.

Livestream | 03.12.2020 | 20 Uhr

Präsentiert von Hände weg vom Wedding, in Kooperation mit dem re:volt magazine und den North East Antifascists.

Quelle: www.revoltmag.org/articles/livestream-gegen-krieg-und-imperialismus/

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